Die leichtesten Yoga Übungen für blutige Anfänger

von db am 30. September 2011 · Kein Kommentar

Der Sonnengruß für Anfänger

Du bist ein absoluter Yoga-Neuling und willst jetzt wissen, was die leichtesten Yoga-Übungen für Anfänger sind? Kein Problem! Wir helfen dir dabei, dich im expandierenden Yoga-Universum zurecht zu finden und weisen dir den Weg für entspannte erste Schritte auf der Yoga-Matte.

Zunächst heißt es, dir einen Ort einzurichten, wo du ungestört Yoga machen kannst. Nachdem du mögliche Störenfriede aus dem Raum verwiesen hast (Hunde, Kinder, Ehepartner), schlüpfst du in komfortable, luftige Kleidung und suchst nach etwas, das du als Yogamatte missbrauchen kannst, legst diese in die Mitte des Raumes und beginnst mit der ersten Übung.

Verschiedene Wege

Dir stehen natürlich mehrere Wege offen, die du beschreiten kannst, denn es gibt schier unzählige Yoga-Stile. Jeder einzelne, ob Kundalini oder Ashtanga, verfolgt eine eigene Philosophie und hat eigene Ziele für dich als Beschreiter des jeweiligen Weges.

Deshalb ist es wichtig, dir einen Stil herauszusuchen, der zu dir und deinen Konditionen passt. Willst du z.B. niemals Vegetarier werden, solltest du Sivananda-Kurse meiden. In Yoga-Pilates-Kursen hingegen ist es sogar egal, wenn du rauchst, denn hier geht es vordergründig um Fitness.

3 Yoga-Schulen erscheinen uns für Anfänger aber als besonders empfehlenswert.

Die 3 besten Yoga-Stile für Anfänger

1. Die fünf Tibeter

Man streitet sich zwar immer noch, ob diese fünf Übungen tatsächlich aus einem Kloster in der Nähe des Himalajas kommen oder vielleicht doch von Peter Kelder allein entwickelt wurden. Aber im Grunde ist das auch egal, denn sie helfen Körper und Geist und sind perfekt für Einsteiger.

Die Übungen sind sehr einfach zu lernen und ideal für jeden Tag, weil sie nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Wir stellen dir hier den zweiten Ritus der fünf Tibeter vor.

Probier doch auch die anderen Übungen einfach mal aus! Hier findest du sie: Die fünf Tibeter

2. Hatha Yoga

Dies ist die wohl populärste Yoga Form, die man hier in Deutschland kennt. In wohl jeder Volkshochschule werden entsprechende Kurse angeboten.

Nicht ohne Grund ist Hatha so bekannt: Es fördert die Konzentration, die Atmung und das Körpergefühl. Hauptsächlich geht es bei Hatha darum, Körper und Geist mittels Übungen miteinander in Einklang zu bringen. Diese Übungen bestehen aus bestimmten Körperhaltungen (Asanas), der passenden Atmung (Pranayama) sowie Meditation.

Im Folgenden findest du eine 10-minütige Anfängerstunde für Hatha-Interessierte.

Wenn du Gefallen an Hatha gefunden hast, empfehlen wir dir, das du nach einem entsprechenden Kurs in deiner Nähe suchst. Anders als bei den Fünf Tibetern empfiehlt es sich hier, einen Lehrer zu haben, der einem die Übungen ausführlich erklärt und bei Fragen für einen da ist.

3. Ashtanga Yoga

Ashtanga ist von der Grundmentalität nicht sehr verschieden von Hatha Yoga. Allerdings ist es viel dynamischer, sodass es vor allem für sportlich interessierte Menschen geeignet ist. Aus diesem Grund wird es auch oft Power-Yoga genannt.

Hier wird die Meditation durch flüssige Bewegungsabläufe angestrebt sowie eine kontrollierte Atmung und ein geschmeidiger Körper.

Eine der bekanntesten Übungen kannst du hier sehen. Der Sonnengruß wurde allerdings eine Kleinigkeit verändert, sodass jeder Anfänger die Übung problemlos nachahmen kann.

Besonders unter jungen Frauen findet Ashtanga einen großen Anklang, denn es hilft, Stress abzubauen und der Versteifung des Körpers durch stundenlanges Sitzen vor dem Schreibtisch entgegen zu wirken.

Fazit

Letztendlich ist es vollkommen egal, ob du dich für einen der drei hier vorgestellten Wege entscheidest oder doch einen anderen beschreitest. Sorgfältig ausgeführt ist jeder Yoga Stil ein Gewinn für Körper und Geist und hilft dir, mit dem Stress der heutigen Welt besser zurecht zu kommen.

CC 2.0 by mikebaird

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