Fünf Tibeter Erfahrungen

Falls du bereits zu den Eingeweihten gehörst, die Yoga praktizieren oder es einmal praktiziert haben, dann wäre es schön, wenn du deine Erfahrungen und Emotionen mit uns teilen würdest. Du kannst deinen Bericht entweder anonym einreichen oder ein Bild inklusive Namen beifügen. Deine Emotionen werden hier unzensiert präsentiert, damit Neulinge und Unwissende sich ein Bild vom Yoga-Begriff und seiner Natur machen können. Wünschenswert wäre auch noch die Schule oder der Stil, falls der bekannt ist.

Du kannst deine Emotionen / Erfahrungsberichte direkt per Email einreichen: Schreibe einfach eine Email an mich (Frederik Kreijmborg) – die Adresse findest du im Impressum.

Frederik Kreijmborg / Freies Yoga

fkreijmborgIch habe meine ersten Yoga-Übungen mit 12 Jahren gemacht, damals unter der freundschaftlichen Anleitung meiner Mutter. Begonnen haben wir mit den “Fünf Tibetern”. Ich entwickelte schnell eine unheimliche Lust, meinen Körper mit meinem Geist zu vereinen – auch ohne allzu viel über diese wunderbare Verschmelzung zu wissen. Ich habe die Übungen einfach gemacht und mich dabei wohl gefühlt. Nach einigen Monaten ließ ich das Üben wieder sein und widmete mich “kindgerechten” Dingen. Nach einigen Jahren jedoch kam ich auf die erlernten Yoga-Übungen zurück und fand erneut eine exzellente Möglichkeit, mich zu entspannen und mein Wohlbefinden effektiv zu steigern. Ich nenne diese Art des Yoga “Freies Yoga”, weil es mir völlig egal ist, ob es einer bestimmten, etablierten Schule entspricht oder ob scheinbar erfahrene Yoga-Ausübende und -Fans mir Ineffektivität bescheinigen. Ich weiß, dass die von mir (weiter)entwickelten Yoga-Übungen effektiv sind und mir pures Glück schenken. Lebe lang und in Frieden!

Sophia K. / Die Fünf Tibeter

AnonymIch führte ein sehr ungesundes Leben, viel Nikotin, viel Alkohol, viel Fernsehkonsum und wenig Bewegung. Eine Freundin konnte sich mein jämmerliches Leben nicht mehr mit ansehen und schleppte mich eines Tages in einen Yogakurs. Ich konnte die einfachsten Übungen nicht mitmachen, weil ich zu steif war. Ich wollte schon aufgeben, aber meine Freundin blieb hartnäckig. Sie nötigte mich, weiter zum Kurs zu gehen. Ich gab also klein bei und dachte mir nach der 3. Stunde, das Beste daraus zu machen und endlich bemühte ich mich. Kleine Erfolge stellten sich ein, ich wurde zusehends gelenkiger. Die ruhe, die mich umgab, tat mir gut. Ich wurde ausgeglichener und sowohl körperlich als auch geistig stärker. Ich konnte wieder lächeln und fühlte mich zufrieden.

Dies ist jetzt 3 Jahre her. Immer noch geht es mir gut, die Yogaübungen sind keine Pflicht mehr, sondern eine freiwiliige Genugtuung. Nikotin, Alkohol und Fernsehen habe ich gegen Yoga getauscht – der beste Deal meines Lebens!

Denise B. / Yoga, Yoga, Yoga

Emotion, Denise B.Als ich vor circa einem halben Jahr angefangen habe, Yoga zu machen, hatte ich noch nicht die geringste Ahnung, was für Auswirkungen es auf mein Leben haben würde. Die ersten Übungen machte ich zögerlich mit einer Schreckensvision von mir im Kopf als Amaranth-futternde Ökotussie, die jeden verachtet, der Fleisch isst und sich die Haare nicht mit Henna färbt. Doch nach und nach ließ ich mich mehr darauf ein und, siehe da, ich habe immer noch keine Rastas, lebe nicht ausschließlich von Bionade und bin auch sonst nicht sehr viel enthaltsamer als früher.
Zu Beginn habe ich die Übungen bloß als eine Art ausgeklügeltes Fitness-System von schon lange verstorbenen Tibetern betrachtet, die mir helfen sollten, etwas abzunehmen.

Aber schon nach 2 Wochen bemerkte ich bei mir eine bessere Fitness, eine bessere Körperhaltung und vor allem eine stärkere Flexibilität.
Ich mich heute sehr viel gelassener als noch vor einem halben Jahr und genieße eine größere Harmonie mit den Menschen in meiner Umwelt, was ich wohl auch zu einem großen Teil diesen wunderbaren Übungen zuschreiben kann. Danke, Yoga!