Yoga ist nicht nur ideal, um Körper und Geist in Einklang zu bringen, sondern auch für einen schonenden Fettab- und Muskelaufbau. Nicht jede Yogaart ist dafür geeignet, die körperlich anstrengenden Stile wie Power Yoga, Bikram Yoga oder auch die Fünf Tibeter von Peter Kelder eignen sich allerdings hervorragend, um mit Yoga zur Strandfigur zu kommen.

Welche Übungen für eine Strandfigur?

Wie gesagt: Körperlich fordernde Übungen (siehe Übungspläne für Anfänger) sind perfekt, um Problemzonen sanft zu bearbeiten und stetig abzubauen. Die nachfolgende Übung basiert auf dem 5 Tibeter Yoga von Peter Kelder und sieht einfacher aus als sie ist. Wer diese Übungen täglich ausführt (mit genügend Wiederholungen), wird nach ein oder zwei Wochen erste sichtbare Ergebnisse vorzeigen können.

Tipp: Noch mehr hilfreiche Yoga Videos findest du in unserem Youtube-Kanal (DieYogaBefreiung)

Wie jede Form von Diät hilft auch die anstrengendste Yogaübung nicht beim Abnehmen, wenn du dein Essverhalten nicht ebenfalls änderst! Man kann fünf Burger bei McDonalds nicht mit ein paar Kniebeugen ausgleichen. Alternative Ernährung ist eine Möglichkeit, um kontraproduktiven Essgewohnheiten auf die Schliche zu kommen und die Diät sinnvoll zu ergänzen, siehe dazu unseren Artikel über Ayurvedische Ernährung.

Bild CC 2.0 by lululemon / flickr

Du willst Yogalehrer werden? Herzlichen Glückwunsch zu dieser Idee und Entscheidung. Du wirst während deiner Ausbildung zum Yogalehrer viel über dich und Yoga als Übungsreihe, Philosophie und Heilmethode lernen. Yogalehrer tragen große Verantwortung und haben ebenso großen Einfluss auf ihre Schüler und Schülerinnen. Ohnehin entsteht momentan (seit der Jahrtausendwende) ein ganz neuer Trend: Alle möchten Yogalehrer werden!

Unser Buchtipp: Der Weg des Yoga – Handbuch für Übende und Lehrende

Pflichtlektüre für Yogalehrer

Der Herausgeber BDY (Bundesverband Deutscher Yogalehrer) hat sich große Mühe gegeben, ein wahres Kompendium zum Thema zu erstellen. Unserer Meinung nach beinhaltet das knapp 400 Seiten starke Buch alle Informationen, die man braucht, um Yogalehrer zu werden bzw. bei persönlicher Eignung bei einer der zertifizierten Schulen in die Lehre zu gehen.

Im Gegensatz zu anderen Büchern (z.B. Yoga für Katzen) wird in diesem Buch an Bildern und Illustrationen gespart – das finden wir gut, da es hier um eine Wissensvermittlung geht, die die oftmals komplizierten und umfangreichen Traditionen des Yoga erklären soll. Dafür braucht man nicht unbedingt ein Bilderbuch!

Der Weg des Yoga

Im besprochenen Buch geht es um die nachfolgend skizzierten Themen. Es handelt sich um eine wörtliche Übertragung des Inhaltsverzeichnisses.

  • Die Geschichte des Yoga
  • Die große Tradition: Quellentexte des Yoga
  • Yoga-Tradition: Die großen Schulen & Lehrer
  • Der achtgliedrige Yoga nach Patanjali
  • Hatha-Yoga
  • Die Yoga-Meditation
  • Yoga im Westen
  • Anatomie und Physiologie des Menschen
  • Gestaltung des Yoga-Unterrichts
  • Yoga und verwandte Übungsweisen

Fazit und Empfehlung

Wie du siehst, umfasst das genannte Buch alle Aspekte, die wichtig sind, um Yoga zu verstehen und lehren zu können. Wir finden, dass für engagierte und ambitionierte Menschen, die Yogalehrer werden möchten, kein Weg an dieser Lektüre vorbeiführt.

Wie beschrieben hat uns der Umfang und die Gestaltung sehr gut gefallen, auch wenn viele Leser die fehlenden Bildchen sicher vermissen werden. Wer allerdings am Inhalt interessiert ist, bekommt für einen günstigen Preis eine wahre Fundgrube an wertvollen Yoga-Infos.

Klare Kaufempfehlung! → Der Weg des Yoga – bei Amazon.de bestellen

Du praktizierst seit Jahren Yoga in einer beliebigen Schule? Du hast den Wunsch, Yoga weiterhin für dich und später für andere gewinnbringend auszuüben? Du bist bereit, viele Jahre in der Ausbildung zu verbringen? Du kannst dir die hohen Kosten leisten und fühlst dich auch sonst geeignet, um sowohl Philosophie als auch Asanas in 500+ Ausbildungsstunden zu lernen? Dann steht deiner Ausbildung zum Yogalehrer / zur Yogalehrerin nicht mehr viel im Wege!

Der BDY Berufsverband

Höchstwahrscheinlich möchtest du eine Ausbildung zum Yogalehrer in Angriff nehmen, um eine eigene Yogaschule zu eröffnen und deine Leidenschaft zum Broterwerb zu machen. Das ist eine gute Idee, die von vielen zukünftigen Yoginis und Yogis begrüßt werden wird!

Um allerdings anerkannt zu werden (vor allem geht es um die Anerkennung der Krankenkassen!), brauchst du – wie leider heutzutage in jedem Beruf – einen Nachweis über deine Tauglichkeit zum Yogalehrer.

Diesen Nachweis erbringst du durch deine Ausbildung zum Yogalehrer – in vom BDY Berufsverband (Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland) zertifizierten Lehrgängen.

Linktipp: www.yoga.de für mehr Infos zum BDY Berufsverband

Voraussetzungen für die Ausbildung

Wie bereits angedeutet, solltest du über bestimmte Qualitäten verfügen. Zeit, Wille und Geld gehören dazu. Außerdem verlangen die rund 30+ vom BDY anerkannten Yogaausbildungszentren ein persönliches Vorgespräch und allerlei Nachweise über deine allgemeine Laufbahn und ganz speziell deinen Werdegang als Yogafreund.

Dauer und Inhalt der Yogalehrerausbildung

Durchschnittlich dauert deine Ausbildung mindestens drei bis vier Jahre. Die Seminarinhalte sind meist wie folgt gegliedert:

  • Hatha-Yoga
  • Meditation
  • Unterrichtsgestaltung
  • Psychologie
  • Medizinische Grundlagen
  • Geschichte, Philosophie und Ethik
  • Berufsorientierung
  • Einzelunterricht

Prüfungen & Kosten

Eine solche Ausbildung zum Yogalehrer eignet sich für Menschen, die hauptberuflich Yoga lehren möchten und auch jene, die ein sogenanntes zusätzliches Standbein neben ihrer Tätigkeit als Masseur, Therapeut, etc. wollen.

Yogalehrer/in zu werden ist eine kostspielige und zeitaufwändige Aufgabe! Die Kosten bewegen sich im Bereich von 7.000,- € bis 8.000,- € – das sind knapp 2.000,- € pro Jahr, die Prüfung wird meist gesondert abgerechnet und kostet noch einmal 500,- €.

Es gibt mehrere Prüfungen, ähnlich wie bei Universitäten: Nach circa zwei Jahren muss man eine Zwischenprüfung bestehen, in welcher bisherige Lehrinhalte wiederholt werden müssen. Dazu gehören sowohl die gelernten Asanas und Pranayamas als auch Wissen zu Geschichte, Philosophie und Co.

Nach vier Jahren legt man die finale Prüfung ab und ist bei Bestehen anerkannte/r Yogalehrer/in.

Mehr Infos zur Yogalehrerausbildung

Tipps und Informationen bekommst du auf der offiziellen BDY-Website (www.bdy.de) und im von genannten Verband veröffentlichten Buch für Yogalehrer: Der Weg des Yoga – Handbuch für Übende und Lehrende

So unglaublich ist das doch garnicht. Es gibt immerhin Yoga für Katzen, wieso sollte es keine Yoga Übungen für deine Finger geben? Mudras sind ursprünglich Handgesten, Grußformeln, o.ä., die mit der Hand gebildet werden. Heutzutage werden diese Fingerübungen vornehmlich im Bereich des esoterischen Buddhismus. Mudras bezeichnen beim Yoga besonders wirkungsvolle Praktiken.

Finger Yoga kinderleicht erlernen

Du musst nun keine alten Sanskrit-Texte wälzen, um mehr über diese wirkungsvollen Techniken für deine Finger zu erfahren, denn freundlicherweise gibt es bereits dutzende Bücher zu diesem Thema in deutscher Sprache. Besonders hervorheben möchten wir jedoch Andrea Christiansen mit ihrem günstigen Taschenbuch Finger-Yoga – Einfache Übungen mit großer Wirkung.

In ihrem Buch erklärt Andrea Christiansen Wirkung und Nutzen der überall ausführbaren Yoga Übungen für die Finger. Mudras können heilende Wirkungen haben und Verletzungen (und Verschleiß der Gelenke beispielsweise) effektiv vorbeugen.

Einer der größten Vorteile des leicht zu erlernenden Finger Yogas ist die Tatsache, dass man Mudras überall und jederzeit üben kann. In der Bahn, im Büro oder beim Fernsehen.

Man muss keine Yogamatte kaufen und keine Yogakurse buchen. Um Körper & Geist einander wieder näher zu bringen, reicht die Lektüre von Andrea Christiansen völlig aus!

Yoga wird manchmal mit den Worten Joch oder Unterdrückung übersetzt, heißt jedoch eigentlich Vereinigung. Um Körper und Geist zu vereinigen bedarf es heutzutage eines umfangreichen Trainings. Die Gesellschaft, die Medien und letztlich der ständige Druck (Geld verdienen, hübsch aussehen, etc.) lassen uns die wahren Werte leider oft vergessen, darum müssen wir uns bewusst wieder an unser ursprüngliches Selbst erinnern!

Tipp: Yogaübungen für Anfänger

Wer sich mit dem Skorpion (noch) nicht anfreunden möchte, sondern effektive Yogaübungen für den Alltag sucht, ist bei den Fünf Tibetern von Peter Kelder goldrichtig. Um dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir fünf tolle Videos für jede Übung gedreht. → Zu den Yoga Videos

Hier findest du Yoga Übungspläne

Bei yoga-vidya.de findet der interessierte Leser und Yogafreund mittlerweile über 1000 Asanas, mit Bildern und in leicht verständlicher Sprache von ausgebildeten Yogalehrern erklärt. → Link

Ein einfacher und recht allgemeiner Yoga Übungsplan ist auch bei yoga-welten.de zu finden. → Link

Auch glamour.de trägt seinen Teil dazu bei, Yoga (vor allem bei Frauen) populär zu machen. Dort findest du sechs simple Yoga Übungen für absolute Anfänger. → Link

fitimalltag.de widmet sich ebenfalls ein paar einfachen und bekannten Yoga Übungen, beispielsweise dem Sonnengruß. → Link

Die hauptsächlich auf Sivananda Yoga spezialisierte Seite sivananda.eu bietet einen gut strukturierten, mit Bildchen erklärten Anfängerkurs. Empfehlung! → Link

Einen sehr guten Überblick verschafft dir platinnetz.de mit seiner Yoga-Rubrik – nicht nur für Senioren, sondern für alle: Anschaulich und ausführlich erklärt, präzise vorgemacht und leicht nachzuvollziehen. Empfehlung! → Link

Jeder, der ungeübt und unerfahren zum ersten Mal Yogaübungen ausführt, wird denken: “Wow, das ist anstrengender, als ich dachte.” – Für viele Menschen ist Yoga eine Art Leistungssport. Es geht in diesem Artikel jedoch um die Vereinbarkeit zweier Sportarten: Klassischer Leistungssport und Yoga als Ausgleich. Spannung und Entspannung. Es funktioniert wirklich.

Was ist Leistungssport?

Wikipedia.org bietet die folgende Definition an:

“Unter Leistungssport versteht man das intensive Ausüben eines Sports mit dem Ziel, im Wettkampf eine hohe Leistung zu erzielen. Der Leistungssport unterscheidet sich vom Breitensport insbesondere durch den wesentlich höheren Zeitaufwand (in der Regel tägliches Training) sowie die Fokussierung auf den sportlichen Erfolg.” (Quelle: Leistungssport)

Dem gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen! Yoga ist nach dieser Definition niemals ein Leistungssport. Diejenigen, die Yoga oder speziell den Besuch einer Yogaschule als Wettkampf bezeichnen und / oder empfinden, verstehen nicht, worum es beim Yoga geht.

Yoga als Ausgleich

Yoga kann dem engagierten Leistungssportler als genialer Ausgleich dienen. Von der täglichen, leistungsbezogenen An-spannung zum täglichen selbstbezogenen Ent-spannen.

Leistungssportler (Schwimmer, Läufer, Fußballspieler, Formel-1-Fahrer, Tennisspieler, etc.) können einen Ausgleich zu ihrem kraft- und nervenzehrenden Training finden, wenn sie sich beispielweise täglich 10 – 20 Minuten Zeit für die Fünf Tibeter nehmen.

Ebenfalls empfehlenswert ist die Ausübung von Hatha Yoga und den zugehörigen Pranayamas (Atemübungen), da somit zusätzliche Kontrolle über Körper und Geist trainiert werden kann, welche in jedem Leistungssport sicher von Vorteil ist. Natürliches Doping also!

Typische Yoga Anfänger Probleme

von Ramses am 28. Juni 2010 · Kein Kommentar

Womöglich hast du erst vor kurzer Zeit mit deinen Yogaübungen begonnen (oder wieder neu angefangen) und siehst dich nun vor einige (typische und häufig auftretende) Probleme gestellt. Wir möchten nun mit dir die häufigsten Yoga Anfänger Probleme diskutieren und dir dabei helfen, mit Spaß, Ausdauer und bewusstem Denken & Handeln das Training fortzusetzen.

1. Übe dich in Geduld

Yoga auszuüben bedeutet nicht bloß ein paar Dehnübungen und sonstige Verrenkungen mit dem Körper zu machen, sondern: Entspannung erfahren, lernen und anwenden. Je nachdem, welche Übungen welcher Schule du ausübst, wirst du schnell an deine Grenzen stoßen. Das ist völlig normal.

Ich habe noch niemanden gesehen, der beispielsweise bei den Fünf Tibetern von Peter Kelder auf Anhieb die geforderten 21 Wiederholungen pro Zyklus geschafft hätte…

Du solltest geduldig sein und deinem Körper nicht mehr abverlangen als dein Geist verkraften kann!

2. Realistische Ziele setzen

Ganz klar: Irgendwann wirst du “den Skorpion” fehler- und schmerzfrei ausführen können – allerdings wird bis dahin noch viel Zeit vergehen. Beginne mit “dem Sonnengruß” oder den Fünf Tibetern und arbeite dich langsam durch die Asanas. Du solltest dir realistische Ziele setzen, die du auch mit hoher Wahrscheinlichkeit erreichen kannst. Ansonsten ist Yoga-Frust vorprogrammiert.

3. Passendes Yoga-Zubehör besorgen

Sicherlich würden uns sämtliche Yogis und Swamihamis nur abschätzend belächeln, wenn sie unsere moderne Yoga Ausrüstung zu Gesicht bekämen. Dennoch empfehlen alle Yogatrainer (und wir ebenfalls), dass die Schüler sich passende Yoga Kleidung, eine richtige Yogamatte und eventuell sonstiges Zubehör besorgen.

Der Grund ist ganz einfach die westliche Bequemlichkeit, für die man sich nicht schämen braucht ;-)

4. Die “richtige” Schule wählen

Manche Yoga-Aspiranten fühlen sich in der gewählten Schule nicht wohl und / oder sind mit den Übungen und womöglich der damit verknüpften Philosophie nicht einverstanden; In einem solchen Fall sollte man nicht aufgeben, sondern sich einfach eine andere Schule anschauen und einen anderen Stil ausprobieren.

So simpel kann das Leben sein!

5. Yoga statt Drogen

Ein viel diskutierter Punkt und ein echtes Problem. Du kannst keine Sucht mit Yoga “besiegen”. Du könntest versuchen, deine Sucht zu erkennen und beispielweise ganz einfach stressfrei Nichtraucher werden und anschließend die gewonnene Zeit für Yogaübungen nutzen.

Allerdings wirst du nicht vom Alkohol loskommen, wenn du nur eine fernöstliche Philosophie in deinen Kopf hämmerst und volltrunken Kundalini-Yoga ausführst. Es wird nicht nur nicht funktionieren, sondern dir auch mit Sicherheit schaden. Yoga und Alkohol gehören nicht zusammen, merk’ dir das bitte!