
Du praktizierst seit Jahren Yoga in einer beliebigen Schule? Du hast den Wunsch, Yoga weiterhin für dich und später für andere gewinnbringend auszuüben? Du bist bereit, viele Jahre in der Ausbildung zu verbringen? Du kannst dir die hohen Kosten leisten und fühlst dich auch sonst geeignet, um sowohl Philosophie als auch Asanas in 500+ Ausbildungsstunden zu lernen? Dann steht deiner Ausbildung zum Yogalehrer / zur Yogalehrerin nicht mehr viel im Wege!
Der BDY Berufsverband
Höchstwahrscheinlich möchtest du eine Ausbildung zum Yogalehrer in Angriff nehmen, um eine eigene Yogaschule zu eröffnen und deine Leidenschaft zum Broterwerb zu machen. Das ist eine gute Idee, die von vielen zukünftigen Yoginis und Yogis begrüßt werden wird!
Um allerdings anerkannt zu werden (vor allem geht es um die Anerkennung der Krankenkassen!), brauchst du – wie leider heutzutage in jedem Beruf – einen Nachweis über deine Tauglichkeit zum Yogalehrer.
Diesen Nachweis erbringst du durch deine Ausbildung zum Yogalehrer – in vom BDY Berufsverband (Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland) zertifizierten Lehrgängen.
Linktipp: www.yoga.de für mehr Infos zum BDY Berufsverband
Voraussetzungen für die Ausbildung
Wie bereits angedeutet, solltest du über bestimmte Qualitäten verfügen. Zeit, Wille und Geld gehören dazu. Außerdem verlangen die rund 30+ vom BDY anerkannten Yogaausbildungszentren ein persönliches Vorgespräch und allerlei Nachweise über deine allgemeine Laufbahn und ganz speziell deinen Werdegang als Yogafreund.
Dauer und Inhalt der Yogalehrerausbildung
Durchschnittlich dauert deine Ausbildung mindestens drei bis vier Jahre. Die Seminarinhalte sind meist wie folgt gegliedert:
- Hatha-Yoga
- Meditation
- Unterrichtsgestaltung
- Psychologie
- Medizinische Grundlagen
- Geschichte, Philosophie und Ethik
- Berufsorientierung
- Einzelunterricht
Prüfungen & Kosten
Eine solche Ausbildung zum Yogalehrer eignet sich für Menschen, die hauptberuflich Yoga lehren möchten und auch jene, die ein sogenanntes zusätzliches Standbein neben ihrer Tätigkeit als Masseur, Therapeut, etc. wollen.
Yogalehrer/in zu werden ist eine kostspielige und zeitaufwändige Aufgabe! Die Kosten bewegen sich im Bereich von 7.000,- € bis 8.000,- € – das sind knapp 2.000,- € pro Jahr, die Prüfung wird meist gesondert abgerechnet und kostet noch einmal 500,- €.
Es gibt mehrere Prüfungen, ähnlich wie bei Universitäten: Nach circa zwei Jahren muss man eine Zwischenprüfung bestehen, in welcher bisherige Lehrinhalte wiederholt werden müssen. Dazu gehören sowohl die gelernten Asanas und Pranayamas als auch Wissen zu Geschichte, Philosophie und Co.
Nach vier Jahren legt man die finale Prüfung ab und ist bei Bestehen anerkannte/r Yogalehrer/in.
Mehr Infos zur Yogalehrerausbildung
Tipps und Informationen bekommst du auf der offiziellen BDY-Website (www.bdy.de) und im von genannten Verband veröffentlichten Buch für Yogalehrer: Der Weg des Yoga – Handbuch für Übende und Lehrende