Jeder, der ungeübt und unerfahren zum ersten Mal Yogaübungen ausführt, wird denken: “Wow, das ist anstrengender, als ich dachte.” – Für viele Menschen ist Yoga eine Art Leistungssport. Es geht in diesem Artikel jedoch um die Vereinbarkeit zweier Sportarten: Klassischer Leistungssport und Yoga als Ausgleich. Spannung und Entspannung. Es funktioniert wirklich.
Was ist Leistungssport?
Wikipedia.org bietet die folgende Definition an:
“Unter Leistungssport versteht man das intensive Ausüben eines Sports mit dem Ziel, im Wettkampf eine hohe Leistung zu erzielen. Der Leistungssport unterscheidet sich vom Breitensport insbesondere durch den wesentlich höheren Zeitaufwand (in der Regel tägliches Training) sowie die Fokussierung auf den sportlichen Erfolg.” (Quelle: Leistungssport)
Dem gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen! Yoga ist nach dieser Definition niemals ein Leistungssport. Diejenigen, die Yoga oder speziell den Besuch einer Yogaschule als Wettkampf bezeichnen und / oder empfinden, verstehen nicht, worum es beim Yoga geht.
Yoga als Ausgleich
Yoga kann dem engagierten Leistungssportler als genialer Ausgleich dienen. Von der täglichen, leistungsbezogenen An-spannung zum täglichen selbstbezogenen Ent-spannen.
Leistungssportler (Schwimmer, Läufer, Fußballspieler, Formel-1-Fahrer, Tennisspieler, etc.) können einen Ausgleich zu ihrem kraft- und nervenzehrenden Training finden, wenn sie sich beispielweise täglich 10 – 20 Minuten Zeit für die Fünf Tibeter nehmen.
Ebenfalls empfehlenswert ist die Ausübung von Hatha Yoga und den zugehörigen Pranayamas (Atemübungen), da somit zusätzliche Kontrolle über Körper und Geist trainiert werden kann, welche in jedem Leistungssport sicher von Vorteil ist. Natürliches Doping also!



