Typische Yoga Anfänger Probleme

von Ramses am 28. Juni 2010

Womöglich hast du erst vor kurzer Zeit mit deinen Yogaübungen begonnen (oder wieder neu angefangen) und siehst dich nun vor einige (typische und häufig auftretende) Probleme gestellt. Wir möchten nun mit dir die häufigsten Yoga Anfänger Probleme diskutieren und dir dabei helfen, mit Spaß, Ausdauer und bewusstem Denken & Handeln das Training fortzusetzen.

1. Übe dich in Geduld

Yoga auszuüben bedeutet nicht bloß ein paar Dehnübungen und sonstige Verrenkungen mit dem Körper zu machen, sondern: Entspannung erfahren, lernen und anwenden. Je nachdem, welche Übungen welcher Schule du ausübst, wirst du schnell an deine Grenzen stoßen. Das ist völlig normal.

Ich habe noch niemanden gesehen, der beispielsweise bei den Fünf Tibetern von Peter Kelder auf Anhieb die geforderten 21 Wiederholungen pro Zyklus geschafft hätte…

Du solltest geduldig sein und deinem Körper nicht mehr abverlangen als dein Geist verkraften kann!

2. Realistische Ziele setzen

Ganz klar: Irgendwann wirst du “den Skorpion” fehler- und schmerzfrei ausführen können – allerdings wird bis dahin noch viel Zeit vergehen. Beginne mit “dem Sonnengruß” oder den Fünf Tibetern und arbeite dich langsam durch die Asanas. Du solltest dir realistische Ziele setzen, die du auch mit hoher Wahrscheinlichkeit erreichen kannst. Ansonsten ist Yoga-Frust vorprogrammiert.

3. Passendes Yoga-Zubehör besorgen

Sicherlich würden uns sämtliche Yogis und Swamihamis nur abschätzend belächeln, wenn sie unsere moderne Yoga Ausrüstung zu Gesicht bekämen. Dennoch empfehlen alle Yogatrainer (und wir ebenfalls), dass die Schüler sich passende Yoga Kleidung, eine richtige Yogamatte und eventuell sonstiges Zubehör besorgen.

Der Grund ist ganz einfach die westliche Bequemlichkeit, für die man sich nicht schämen braucht ;-)

4. Die “richtige” Schule wählen

Manche Yoga-Aspiranten fühlen sich in der gewählten Schule nicht wohl und / oder sind mit den Übungen und womöglich der damit verknüpften Philosophie nicht einverstanden; In einem solchen Fall sollte man nicht aufgeben, sondern sich einfach eine andere Schule anschauen und einen anderen Stil ausprobieren.

So simpel kann das Leben sein!

5. Yoga statt Drogen

Ein viel diskutierter Punkt und ein echtes Problem. Du kannst keine Sucht mit Yoga “besiegen”. Du könntest versuchen, deine Sucht zu erkennen und beispielweise ganz einfach stressfrei Nichtraucher werden und anschließend die gewonnene Zeit für Yogaübungen nutzen.

Allerdings wirst du nicht vom Alkohol loskommen, wenn du nur eine fernöstliche Philosophie in deinen Kopf hämmerst und volltrunken Kundalini-Yoga ausführst. Es wird nicht nur nicht funktionieren, sondern dir auch mit Sicherheit schaden. Yoga und Alkohol gehören nicht zusammen, merk’ dir das bitte!

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