Yoga für Anfänger: Die Fünf Tibeter

von Ramses am 11. September 2009

Die Fünf Tibeter (eigentlich sind es sechs!) sind ideale Begleiter für Yoga-Anfänger und wenn du dich mit dem Thema Yoga, Entspannung und Bewusstsein noch nicht so gut auskennst, dann führt kaum ein Weg am hier besprochenen Standardwerk von Peter Kelder vorbei. Natürlich handelt es sich um eine fiktive Geschichte, die in dem berühmten blauen Buch erzählt wird. Es geht um eine Art der Erleuchtung und um den inneren Frieden des “Colonels” – der Protagonist erklärt, wie er vom tattrigen, alten Mann zu einem vitalen Menschen geworden ist. Durch die intensive und regelmäßige Ausübung der sogenannten Fünf Tibeter!

Zweifel an der Yoga-Story?

An der beschriebenen Technik gab und gibt es bis heute unzählige Zweifel, die jedoch vor allem den Wahrheitsgehalt der eben erwähnten Geschichte betreffen. Letztlich ist es völlig irrelevant, ob das “Drumherum” der Wahrheit entspricht, denn wer die Fünf Tibeter einmal ausprobiert hat, der weiß, dass die beschriebene Wirkung der Übungen auf jeden Fall der Wahrheit entsprechen!

Wieso macht nicht jeder diese Übungen, magst du dich fragen. Das liegt an der verbreiteten Propaganda, nach der Peter Kelder ein ausgemachter Schwindler und Scharlatan ist, dem es lediglich darum geht, mit seinen Yoga-Märchen viel Geld zu verdienen. Zugegeben: Peter Kelder hat mit seinen Fünf Tibetern sehr viel Geld verdient – schadet das denn dem Inhalt der Bücher? Nein.

Die Zweifel zeugen von Unverständnis und dem Glauben an die Wahrheit der ominösen Gurus. Wir bei oh-yoga.org glauben allerdings nicht an Gurus, sondern an effektive und leicht erlernbare Yoga-Übungen. Wer diese Übungen letztlich erfunden hat, spielt dabei keine Rolle.

Peter Kelder hat es damals, als die Fünf Tibeter in der ersten Auflage erschienen sind, geschafft, Millionen von Wissbegierigen und Yoga-Anfängern das breite Tor zu Yoga, Entspannung und Vitalität zu öffnen.

Das Buch inklusive Tibeter #6

Im Buch selbst beschreibt Peter Kelder also die jeweiligen Abläufe, nachdem er zu jeder Übung eine Anekdote erzählt (bzw. vom Colonel erzählen lässt). Die Übungen sind bebildert und somit sehr leicht zu verstehen. Die Abläufe können sofort im Wohnzimmer ausprobiert werden! Man braucht keine Yogamatten oder sonstige Yogaartikel (wenn du es bequemer magst, dann schau in unserem Yoga-Shop vorbei!) für die korrekte Ausführung der Fünf Tibeter. Die besprochenen Methoden sind also für Anfänger bestens als Einstieg geeignet.

Der sechste Tibeter

Der später – in einer folgenden Auflage – hinzugefügte sechste Tibeter ist hauptsächlich eine Entspannungs- und Atemübung, die den Kreislauf in Schwung bringt. Sie ist kein “Muss”, um neue Vitalität und Energie zu schöpfen, kann jedoch zusätzlich positiv wirken. Im Buch (siehe links in diesem Artikel) ist dieser sechste Ritus bereits enthalten, da Peter Kelder scheinbar die Nachfrage richtig gedeutet hat. Übrigens gilt der sechste Tibeter als potenzsteigernd, das sollte man(n) vielleicht mal ausprobieren ;-)

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