Yoga im Freien – Im Park, am Meer und in den Bergen

von Gastautor am 9. Juli 2013

Dies ist ein Gastartikel von Carmen Chitra Brakopp

bruecke_am_seeBild Copyright Thomas George

Wer Yoga einmal unter freien Himmel praktiziert hat, weiß, dass dies eine ganz besondere Qualität hat. Man spürt den Kontakt der Füße mit der Mutter Erde. Und man kann den Wind und die Sonnenstrahlen auf der Haut wahrnehmen. Von Frühjahr bis Herbst kann man in unseren Breitengraden gut Yoga im Freien üben.

Yoga unter freien Himmel zu üben, ist keineswegs ein neuer Trend. Bereits seit den frühen Sechziger Jahren wurde Yoga im Freien praktiziert und gelehrt. Schon Swami Vishnudevanada, einer der Pioniere, welcher half Yoga im Westen zu verbreiten, schickte seine Schüler so oft es ging nach draußen.

In der letzten Zeit greifen immer mehr Studios in verschiedenen deutschen Städten diese Idee wieder auf und verlegen Ihre Kurse ins Freie.

Positive Wirkung wird verstärkt

Yoga in der Natur bieten den Übenden eine ganz besondere Atmosphäre, in welcher man sich gut fallen lassen kann. Die positive Wirkung des Yoga wird an der frischen Luft noch verstärkt. Das Mehr an Sauerstoff fördert die Durchblutung der Reinigungsorgane, die dadurch effektiver arbeiten und Gifte schneller abtransportieren.

Die Schattenseiten

Es gibt jedoch auch Nachteile, welche das Yoga im Freien mit sich bringt. So wird beispielsweise Verkehrslärm oder Großstadt-Mief als störend empfunden. Auch sind die Mücken auf den Wiesen und am See ein unangenehmer Störfaktor. Es empfiehlt sich der Gebrauch von Mückenspray.

Jedoch bedeutet das allerdings auch, dass Yoga unter freien Himmel eine größere Herausforderung darstellt als Yoga im Studio, weil man durch die Störfaktoren von Außerhalb mehr Kraft aufbringen muss, um sich auf sich selber zu konzentrieren.

Yoga im Freien konfrontiert die Übenden mit den gleichen Ablenkungen, mit welchen man letztlich auch im Alltag zu kämpfen hat – und lehrt so die Kontrolle des Geistes in stressigen Alltagssituationen.

Orte zum Yoga üben im Freien

Yoga am SeeBild Copyright Thomas George

Yoga im Park zu praktizieren bietet sich an, da es hier saubere und frische Luft gibt. Dies gilt auch für Yoga in den Bergen, dabei können die Yogis und Yoginis hier auch die schöne Aussicht genießen und die Seele kann sich so noch besser entspannen.

Ebenfalls sind Seen geeignete Orte für Yogaübungen. Die Energie des Wassers hilft, ein Gefühl der Einheit („Yoga“) zu erfahren. Eine besondere Qualität der Wasserenergie lässt sich an fließenden Gewässern wie Flüssen bzw. Bächen erleben. Dort wo etwas in Fluss ist, kann man von dieser Energie positiv profitieren.

Sommer Yoga Kurse in Leipzig

In Leipzig gibt es viele schöne Orte um Yoga zu praktizieren. Der Clara-Zetkin-Park bietet viele Möglichkeiten um Yoga in Kontakt mit der Natur zu üben. Auch lässt es sich sehr gut am Cospudener See praktizieren. Besonders empfehlenswert sind die Yogakurse in den frühen Morgenstunden.

Carmen Chitra BrakoppÜber die Autorin
Carmen Chitra Brakopp ist eine Yogalehrerin aus Leipzig. Bei gutem Wetter veranstaltet sie Yoga im Freien. Wer Lust auf eine Schnupperstunde hat, schaut bei www.leipzig-yoga.com vorbei und macht einen Termin.

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